Freunde... Beste Freundin... Hä?

Mittwoch, 27. September 2017

War gerade mal wieder auf Facebook seit Monaten....  Irgendwie Bestand die ganze Liste aus: "markiere deine beste Freundin und lass dich auf nen Döner einalden" oder " gib den Namen deiner bff ein und sehe was passiert ". 

Durch welches gesellschaftliche Raster fällt man,  wenn man sowas nicht besitzt?  Wieso muss FB einen daran erinnern?  Und wieso zur Hölle bin ich gesellschaftlich inkompatibel?

Das nervt!  Hart!
Ihr hasst mich.... 
Ich verstehe zwar oft nicht warum,  aber so langsam mag ich mich auch  nicht mehr.  Was  soll der  ganze Scheiß  eigentlich? 

Kann Kim Jong nicht endlich seine Wasserstoffbombe zünden?!  Ich wäre Bereit...

Barbie goes down...
See you
Xoxo

What I've done....

Mittwoch, 22. Februar 2017

Die Eine sagte: "Du bist der letzte Scheiß!"
Die Andere sagte: " Man muss andere Menschen vor dir schützen. "

Ich weiß nicht so ganz genau was ich getan habe,  dass das rechtfertigen soll. Außer vielleicht ich selbst zu sein.  Aber sie kannten mich lang, und irgendwas muss wohl daran sein....
Meine Mutter sagt immer, damit andere Menschen mich mehr mögen,  solle ich doch aufhören so sehr mein Ding durchziehen zu wollen und mich mehr anzupassen.  Weniger Hütchen, mehr Jeans und T-Shirt.  Weniger eigene Meinung,  mehr Ja-sager. Soll sie am Ende wirklich Recht behalten,  dass das, wofür ich mein ganzen Leben lang gekämpft habe, mich am Ende in die Einsamkeit verbannt.

Was zu Hölle habe ich getan? 
Ich weiß es nicht....

Ich wollte immer nur ich selbst sein dürfen....  Und denkst du das wäre leicht? Das ewige angestarrt werden, gefragt werden :"warum?"
Diese innere Zerrissenheit. Hast du schonmal von extrem glücklich zu vollkommen traurig in zwei Minuten ohne jeglichen Grund gewechselt?  Hast du schon mal jemand gehasst,  genauso wie du ihn geliebt hast? Hast du schon mal alle Gefühle dieser Welt verloren um sie Tage später mit einer extremen Heftigkeit wieder zu bekommen? Hast du dich schon mal in etwas Extremen verloren und wolltest,  dass es noch krasser wird?

Nein?
Sei froh.

Ansonsten: willkommen in meiner Welt.

lost

Mittwoch, 8. Februar 2017

Heute wurde ich von jemandem angesprochen. Jemand der mich eigentlich gar nicht kennt, nur manchmal sieht. Doch das was sie sagte, klang als würde sie mich ewig kennen: "Du lachst nicht mehr.."

Ja, ich habe es verloren. Dieses immer gut gelaunte, lachende, positive Mädchen. Die alle ansteckt mit ihrer guten Laune. Charming girl...etwas verrückt, aber liebenswert.
Sie ist weg und hat eine Lücke hinterlassen.

Erst fehlte sie allen Anderen. Sie gingen, vielleicht auf der Suche nach ihr, woanders hin.
Jetzt fehlt sie mir.

Es war schön sie zu kennen, vielleicht die beste Zeit bisher. 

Wo zur Hölle finde ich nur dieses Lachen?

Oder war das alles nur eine Fake-Barbie-Plastic-World und dieses Mädchen gab es nie?


Papillon

Sonntag, 5. Februar 2017

Kleiner Schmetterling,
Träumst du immernoch vom Sommer?
Es ist noch nicht einmal Frühling....
Merkst du nicht,  dass du zu hoch hinaus willst?
Deine Flügel sind zart.  Du willst die warme Sonne spüren,  auf die Gefahr hin das du verbrennst?
Doch ich weiß,  du kennst keine Angst. Du warst bereits im Höllenfeuer.  Dagegen ist die Sonne nur eine weitere Narbe auf deinem Flügel. 

Und am Ende bin ich nur ein Mädchen das vor dir steht und dich bittet es zu lieben.

Samstag, 18. Juni 2016

Leicht zu haben, nymphomanisch,  maneater.  Das ist was die Leute über mich sagen.
Du weißt es besser,  denke ich. Doch ist es so? Ich suche was ganz besonderes, hast du gesagt.  Genau so ist es, denke ich. Gar nichts, außer die ganz ganz große Liebe,  kommt mir noch mehr in die Tüte. Die Welt verändernde,  alles aus den Angeln hebende, einzig große Liebe!
Bin ich ein Narr,  wenn ich daran glaube? Schimpf mich Närrin.
Ich habe viel zu geben...Doch einseitig kann ich nicht! Ich brauche ebenso viel! Vielleicht noch mehr. Wenn du jetzt schon zweifelst,  lauf weg! Weit weg!
Denn am Ende bin ich auch nur ein Mädchen das vor dir steht und dich bittet es zu lieben.

MM

Samstag, 11. Juni 2016

Bevor ich mit meinen kleinen Geschichten aus der Vergangenheit einen Sprung in die nächste Stadt mache, muss ein Jemand tatsächlich noch Erwähnung finden.

Ich war 14 und wechselte vom Gymnasium auf die Gesamtschule.  Eigentlich war das gar keine schlechte Idee bezüglich eines neuen Images und neuen Bekanntschaften und möglicherweise würde ich ja so etwas finden wie Freunde.  Blöd war nur, dass da jemand schon vor mir die Schule gewechselt hatte und zwar genau in die Klasse in die ich auch kommen sollte. Und diese Eine hatte schon alle möglichen Storys und Geschichten ausgepackt,  noch bevor ich überhaupt einen Tag da war. Schlechtes Timing?  Mieses Karma?  Keine Ahnung, aber auf jeden Fall gab es eines für mich vorerst nicht, neue Freunde.

Irgendwie versuchte ich mich anzupassen.  Aber wie immer blieb es eher ein Versuch.  Und ziemlich schnell, nachdem ich feststellte, dass das hier alles schon wieder nichts wird, sah ich dich. Du warst riesig,  aber mal abgesehen davon warst du einfach eine Erscheinung!  Meine Erscheinung!  Und du hattest genau die richtige Prise Andersartigkeit die ich gesucht hatte. Endlich jemand der so normal war wie ich.  Ich hatte irgendwie versucht an deinen besten Freund ranzukommen.  So ganz bekomme ich die Geschichte wie wir uns dann eigentlich kennenlernten nicht mehr zusammen.  Viel wichtiger ist jedoch, dass es so war.
Und noch viel besser war, du zeigtest mir eine ganz neue Welt. Die Welt voll von gestürzten Kreuzen,  weißen Kontaktlinsen, schwarzen Mänteln, depressiver Gothik-mukke...Und du sagtest mir: in einer Welt voller Wahnwitz ist es ok, wenn man anders ist.
Ich gewöhnte mir ab das Wort: "Gott"  in den Mund zu nehmen. Ich fing an zu rauchen..Davidoff...Die roten...  (du rauchtest sie ja auch)
Wir redeten über krasse scheiße... Planten aberwitzige Dinge...Meist am Wall,  an der Trauerweide.
Und dann fing der Terror an, zu Hause.  Meine Familie merkte das ich mich immer mehr in etwas entwickelte, was Ihnen nicht gefällt.  Kontrolle,  Verbote, Tribunale, etc.... Je mehr Verbot, desto mehr wollte ich zu dir. Wir telefonierten die Nächte durch...Es war alles schnell und intensiv.  Die Kirche,  der Haubentaucher,  die Weide, im Regen in der Telefonzelle.... Du warst immernoch verliebt in deine Ex. Wie hab ich es gehasst.  Eigentlich solltest du mein erster sein. Ich war so wahnsinnig in dich vernarrt.  Gut, und widerrum ebenso krank.
Ich glaube dir war das klar. Du hast es nie ausgenutzt.  Warum eigentlich?

Und dann kam dieser Tag.  Wir schwänzten Schule..gingen zu mir. Da war dieses Messer..
Nunja
Und dann kam mein Vater unverhofft früher von einer Dienstreise wieder.
Und auf einmal war alles anders.
Meine Angst,  meine Panik... Ich schnappte mir mein Jugenweihegeld und haute ab. Telefonierte... Eine Nacht im Keller....definitiv nicht die schlimmste Nacht meines Lebens, aber auch nicht die tollste.  Nächsten Tag Angst vor den Bullen,  weiter verstecken.
Und dann sagtest du ich muss zurück.  Gerade du... Und ich dachte es wäre klar warum ich da weg musste.  Du riefst meine Eltern an...Sie kamen mich holen...

Und es wurde nie wieder wie es war.

Die Telefonzelle gibt's schon lange  nicht mehr, schwarze Sachen trage ich nur noch zum arbeiten... Aber als ich sah, dass die Weide gefällt wurde, wurde ich wieder das traurige Mädchen von damals und weinte um die Zeit mit dir, die ich tief im Herzen trage...

Der T. Pt II

Mittwoch, 8. Juni 2016

Heute wird sich das erste Mal quasi ein Gastautor zu Wort melden. Auf meinen letzten Eintrag zur Vergangenheit bekam ich eine Antwort,  die ich gerne hier veröffentlichten möchte.  Einmal der Vollständigkeit halber und, weil sie einfach so schön war, dass ich sie euch nicht vorenthalten möchte.
Und ich danke dir für diese ehrlichen, schönen,  traurigen,  nachdenklichen und großartigen Worte.

Der T.:

"Es war eine schöne Zeit. Es war eine anstrengende Zeit – es war leider nie unsere Zeit.

Kennengelernt hatten wir uns vor vielen Jahren im LT-Club. Schon da wusste ich: Du bist anders. Ich konnte – und kann bis heute – nicht sagen, wie man das genau beschreiben kann. Wir trafen uns – hatten eine unglaublich intensive Zeit miteinander. Zum Anfang war es pure Lust – aber unser Timing hat absolut nie gestimmt. Dafür war die Freundschaft intensiv wie ich es niemals zuvor erlebt habe. Zwischendurch hat es immer wieder zwischen uns gefunkt, eine Spannung zwischen uns war immer greifbar – doch wir waren zu jung, zu naiv und ich vielleicht auch zu schüchtern. Trotzdem habe ich es genossen, dich kennen gelernt zu haben. Unsere Pseudogespräche a la Dawsons Creek mit den Begleitumständen zaubern mir bis heute ein Lächeln ins Gesicht. Manchmal hab ich monatelang nichts von dir gehört. Und wenn, dann handelte es sich oft um „langhaarige Typen“ die schnell in dein Leben traten und ebenso schnell verschwanden. Dafür gab es nächtelange Gespräche oder auch einfach nur stundenlanges schweigen, im Auto am Stadthafen. Das gehört bis heute zu den schönsten Erinnerungen an unsere Zeit. Wir schrieben in der Tat unsere eigene Dawson Geschichte – viel bedeutender und melodramatischer als die TV Geschichte. Aber he, das ist ja auch unser Leben. Irgendwann dann ist es passiert. Leider! Endlich!! Es gab bei uns niemals eine gerade Linie und das ist auch gut so. Ich bin Dankbar für die Zeit mit dir, freu mich, dass wir uns die Leichtigkeit erhalten haben, auch wenn du jetzt hunderte Kilometer weg bist. Du gehörst zu den wenigen Menschen in meinem Leben, die ihren Platz gefunden haben, egal wie viel Zeit vergeht – du wirst immer ein Teil bleiben. Ein schöner Teil."